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Karnevalistischer Werdegang

"DER KÖLSCH" AN DER AHR

Meine allerersten "Auftritte" hatte ich 1946 und danach alljährlich, wenn ich in allen Schulferien in Ahrweiler bei meiner Tante Christel und bei meinem Onkel Peter-Friedrich Lingen in Ferien weilte. Als "der Kölsch" wurde ich von den Gästen der von den beiden betriebenen "Straußwirtschaft" bezeichnet und es gehörte zu meinen "Pflichten", den Gästen kölsche Gedichte vorzutragen oder kölsche Leedcher zu singen. Dafür gab es reichlich "Honorar" und wenn ich wieder nach Hause kam, hatte ich mehr Geld verdient, als mein Vater in der wöchentlichen Lohntüte mit nach Hause brachte.

ERSTE SITZUNG ALS MESSDIENER

Meine erste Karnevalssitzung erlebte ich 1951, als knapp 11jähriger Meßdiener der Pfarre St. Paul, in Köln. Für die Pflegerinnen und Pfleger des "Krüppelheims" (so lautete im Jahre 1951 die offizielle (!) Bezeichnung für die "von Bodelschwing´chen Anstalten" in Köln-Merheim lrh., später umbenannt in Köln-Weidenpesch) gestalteten wir von der Kath. Jugend am Karnevalsdienstag eine "Karnevalssitzung", auf der ich mit einem Liedvortrag
gut ankam. Als ich durch meine Heirat nach Balkhausen kam und durch den Bau unseres Hauses in Türnich zur Pfarre Türnich-Balkhausen gehörte, trat ich 1964 und noch einige Jahre später zusammen mit Wolfgang Zimball und seiner Ehefrau Ria auf den Pfarrsitzungen auf. Wir sangen Lieder, zumeist von Toni Steingass, der mir in diesen "Anfangsjahren" manchen guten Ratschlag gab und mir seine Lieder zur Bühnen-Aufführungzur Verfügung stellte.

1975 ERSTE SITZUNGSLEITUNG

1973 saß ich bei der ersten Karnevalssitzung der CDU der damals noch selbständigen Gemeinde Türnich in dem von Jakob Dohmen geleiteten Elferrat. Nach der kommunalen Neuordnung war die CDU des Erftkreises Veranstalter dieser wegen des großen Erfolges inzwischen zweimal stattfindenden Sitzung. Nach dem Rückzug von Jakob Dohmen wurde mir die Sitzungsleitung ab 1975 übertragen. Offensichtlich habe ich meine Sache gut gemacht, denn es gab nach un nach Anfragen aus Köln, von denen ich aber zunächst nichts wissen wollte.

Rot-grün-gelb-weiß sind die Farben

Diese Farbkombination, hier auf dem Briefbogen von 1823 zu sehen, ist nicht willkürlich vom 1823 gegründeten "Festordnenden Komitee" gewählt worden. Vielmehr symbolisieren rot und weiß die "Kölner Stadtfarben" und gelb und grün orientieren sich an den "Kirchenfarben".